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# Richtig Visualisieren
- URL: https://www.orakelderneuzeit.de/richtig-visualisieren/
- Published: 2026-09-13T10:17:43.000Z
- Updated: 2026-10-09T09:12:01.000Z
- Author: Viviane Malec
- Tags: Innere Arbeit, Manifestation, Tools

### Und was zu tun ist, wenn es nicht funktioniert.

Das Visualisieren ist ein extrem wichtiges Tool zum Manifestieren, Aufarbeiten und Finden von Themen, Blockaden, Traumata, Mustern und Situationen. Doch nicht jeder hat die Fähigkeit, sich Dinge vorzustellen und sie vor dem geistigen Auge zu sehen. 

Dieser Artikel gibt dir alle wichtigen Informationen mit, mit welchen du das Visualisieren für dich meistern kannst und was zu tun ist, wenn dein Gehirn einfach nicht für diese Technik ausgelegt ist.

### Zugang zum Unterbewusstsein

Visualisierungstechniken bringen uns direkt ins Unterbewusstsein, wo wir Themen genau verstehen und begutachten können. Unser gesamtes System ist darauf ausgelegt, Informationen aus unserer Umgebung zu sammeln. Wir werden täglich mit Situationen, Menschen, Gedanken, Gefühlen, Eindrücken, Umgebungen, Gerüchen, Energien, usw. konfrontiert, die unser Gehirn sofort sortiert und kategorisiert.

Die meisten dieser gesamten Informationen bekommen wir gar nicht bewusst mit, weil wir dieser Flut nicht standhalten können. Unser System würde erhitzen, durchbrennen und dann den Geist aufgeben. Wir haben eine extra Filterfunktion für dieses Problem installiert. Nur für uns relevante Informationen sind sofort abrufbar und bewusst, alles andere verschwindet im Unterbewusstsein.

Wenn wir bestimmte Situationen visualisieren wollen, geben wir unserem Unterbewusstsein die Möglichkeit, mit uns zu kommunizieren und uns mit dem Göttlichen zu verbinden. Wir eröffnen somit einen Kommunikationskanal, den wir nur noch richtig deuten und verstehen brauchen. Dies benötigt manchmal etwas Übung, aber je öfter man es macht, desto leichter wird es.

### Vorbereitung

Wenn du zuvor nie mit dem Visualisieren zu tun hattest, ist es unglaublich wichtig, sich ins Beobachten zu begeben und wahrzunehmen, was im eigenen System momentan los ist. Das bedeutet, dass du vor dem Visualisieren in einem ruhigen und entspannten Zustand starten solltest, in welchem du aufnahmefähig bist. Stress, rasende Gedanken und Herumgezappel helfen nicht weiter und wollen erst verarbeitet werden.

Dies kannst du durch Meditation, Fühlübungen, Yoga, Sport, Atemübungen, oder allem anderen erreichen, was dich sonst noch in deinen Körper bringt. Wenn du dann in deinem Körper angekommen bist, kannst du viel besser mit deiner Visualisierung arbeiten, da du sie besser deuten, verstehen und für dich annehmen kannst. Hinzu kommt, dass du deinen Körper besser wahrnehmen kannst, wenn du ruhig und klar bist. Dieser zeigt dir nämlich immer an, wie es momentan um dich steht und worauf du zusätzlich achten solltest.

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Lerne, wie wichtig beobachten wirklich ist.

[Mehr erfahren ](https://www.orakelderneuzeit.de/die-grossen-3/) 

Suche dir fürs Visualisieren und Themen lösen immer eine ruhige Umgebung, in welcher du auch du selber sein kannst, Emotionen rauskommen können, du dich sicher fühlst und dich niemand stören kann. Sage deinen Mitmenschen gerne, dass du allein sein möchtest und beuge so eventuellen Störungen vor. Besonders mit Kindern sollte klar sein, wer sich in dieser Zeit um sie kümmert und wie Grenzen kommuniziert werden.

### Der weiße Raum

Wenn wir visualisieren, ist es immer von Vorteil sich **Situationen aus der Distanz anzuschauen**. Wir müssen uns nämlich nicht retraumatisieren, wenn wir in unsere Themen eintauchen und alte Wunden heilen bzw. Blockaden lösen. Dies ist bei vielen Themen zwar nicht möglich, da einige Situationen auch ein klares Verarbeiten der Emotionen benötigen, doch kann man immer aus dieser Perspektive heraus starten, wenn man sich nicht ganz sicher ist.

Ein weißer Raum kann für dich die Bühne sein, auf welcher du dein Thema stellst oder dich mit verschiedenen Entitäten verbindest. Hier kannst du dir alles im Detail anschauen, besser verstehen und nachvollziehen. Der Raum dient als Blaupause und zeigt dir immer genau an, was in Wirklichkeit los ist. Hier kannst du dein Unterbewusstsein arbeiten und den Raum für dich füllen lassen.

Wichtig ist, dass du von Beginn an weißt, was du dir gerne anschauen möchtest. Setze dafür eine klare Intention. Falls du für die Visualisierungsarbeit nichts geplant hast, kannst du auch dein Unterbewusstsein etwas hochholen lassen, was momentan relevant ist und angeschaut werden möchte. Entscheide dich klar für eins der beiden Wege.

Nach dem Intentionen-Setzen machst du dich mit deinem Raum vertraut. Wer ist da? Was ist da? Wie fühlt er sich an? Welches Szenario wird abgespielt? Wie fühlst du dich? Wie fühlt sich dein Körper an? Nimm jedes einzelne Detail war, denn es hat etwas zu sagen.

Wenn kein Thema vorhanden ist, wird dein Raum immer leer, bzw. nur mit dir gefüllt sein und sich ruhig und entspannt anfühlen. Dies ist auch das Endszenario, welches wir durch das Arbeiten mit dem weißen Raum und deiner Situation erreichen wollen.

Nachdem du dich mit deinem Raum und dem enthaltenen Szenario bekannt gemacht hast, heißt es nun, mit diesem zu interagieren. Wenn du keine Informationen durchs Beobachten erhalten konntest, befrage die Menschen, mache das Licht an, schaue dir das Buch genau an, öffne die Fenster, oder gehe durch die nächste Tür. Je nachdem, was sich dir zeigt, kannst du intuitiv entscheiden, was du machen möchtest.

Hier gibt es keine falschen Handlungsweisen. Probiere dich aus und arbeite mit deiner Situation.

Wenn du das Verständnis im Vordergrund hast und alles dafür tust, um dir, deiner Situation, den vorhanden Menschen/Entitäten dieses entgegenzubringen, dann machst du schon alles richtig. Wir wollen herausfinden, was los ist und empathisch und liebevoll vorgehen. Du wirst nach einer gewissen Anzahl an Visualisierungen merken, wie du und deine Themen funktionieren und Erfahrungen sammeln, wie du mit diesen am besten umgehen kannst.

**Beispiele:**

- Fremdenergien entfernen durch das Herausschicken des Menschen aus dem Raum
- Situationen anschauen, die man durch Dissoziation nicht bewusst weiß
- Verhältnisse und Gefühle zu anderen Menschen beobachten
- Kommunikation mit eigenen Teilaspekten oder Entitäten lenken und beobachten
- Trauma anschauen
- Eigenen Überzeugungen und Perspektiven auf den Grund gehen
- Wunschrealitäten anschauen und verstärken

### Was kommt hoch?

Du kannst auch visualisieren, ohne den weißen Raum zu benutzen. Dies gibt dir die Möglichkeit, direkt im Geschehen deiner Visualisierung zu sein und alle Situationen und Empfindungen klar wahrnehmen zu können. So hast du eine bessere Chance, feststeckende Emotionen zu lösen und deine Situation zu verarbeiten.

Du kannst dafür wieder eine klare Intentionen setzen, was du dir anschauen möchtest, oder dein Unterbewusstsein komplett entscheiden lassen.

Wichtig ist, dass du alles annimmst, was dir gezeigt wird und dich nicht dagegen wehrst. Habe die Intention, verstehen zu wollen und neugierig zu sein. Verarbeite alle Emotionen, die sich dir zeigen und höre erst auf, bis du wirklich alles durchgegangen bist und nichts mehr klemmt. Ansonsten kannst du dich retraumatisieren und dich schlechter fühlen als davor. 

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So verarbeitest du deine Emotionen richtig.

[Mehr erfahren ](https://www.orakelderneuzeit.de/emotionen-verarbeitungs-guide/) 

### Empfindungen und Visualisierung

Das Wahrnehmen vom momentanen körperlichen Zustand und das zusätzliche Visualisieren dessen kann ein enorm großer Transformationspunkt sein, welcher altes Trauma gezielt aufarbeitet und beim Wechsel der Zeitlinie zum Manifestieren unterstützt. Man erkennt sofort, in welchem Zustand man sich momentan befindet und kann diesen kontrolliert verändern. Oftmals bedeutet dies mehr Entspannung, ein reguliertes System und das Ankommen in der eigenen Wunschrealität.

Es gibt dabei wichtige Techniken, die als absolute Basis der inneren Arbeit und Manifestation gelten. Investiere gerne die Zeit und Energie in diese, um voranschreiten zu können.

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Trauma durch Empfindungen im Körper aufarbeiten.

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Zeitliniensprünge lernen und die eigene Realität verändern.

### So geht’s ohne Visualisierung

Wenn du nicht in der Lage bist, dir bildlich Dinge vorzustellen, arbeitest du komplett über **Intentionen und Empfindungen**. Dein Körper verrät dir ganz genau, was du gelöst hast und was noch vorhanden ist. Du siehst zwar nicht die dazugehörigen Bilder, kannst aber deine Emotionen spüren und tiefer in diese eintauchen.

Es ist wichtig, dass du dich noch mehr auf deinen Körper und deine Empfindungen einlässt und die kleinsten Unterschiede beim Setzen von Intentionen erkennst. Alle zuvor genannten Techniken kannst du somit weiterhin für dich nutzen.

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Lerne dich besser durch Meditation & Achtsamkeitsübungen zu beobachten.

Wenn es aber darum geht, ganze Situationen aufzuklären, kannst du **intuitive Zeichnungen** nutzen. Diese haben den Vorteil, dass du außerhalb deines Körpers beobachten kannst. Das heißt, du erstellst wieder den weißen Raum, nur dass dieser nun auf einem Blatt Papier ist.

**Ablauf**

1. Beschrifte dein Blatt Papier mit dem Thema, welches du verstehen oder aufarbeiten möchtest
2. Nimm den Stift in die Hand und zeichne ganz intuitiv, was aufs Papier möchte. Dies passiert ohne Nachdenken. Du zeichnest einfach, was dir in den Sinn kommt und wo dein Stift dich hinführt. Habe im Hinterkopf, dass deine Zeichnung nicht perfekt aussehen muss. Sie soll dir lediglich darstellen, wie deine Situation aussieht und nicht in der Galerie ausgestellt werden.
3. Was hast du gezeichnet? Wer oder was ist zu sehen? Kannst du Menschen und Orte benennen? Welches Gefühl hast du, wenn du dich in die Situation einfühlst? Wie ist der allgemeine Vibe? Was verstehst du, was du vorher gar nicht wusstest? Analysiere deine Zeichnung.
4. Nun kannst du dies so stehen lassen, oder sofort in die Auflösung überwechseln. Da dein Bild die Blaupause für deine Situation ist, kannst du mit diesem genau so arbeiten, wie in der Visualisierung. Gib Objekte und Energien hinzu (z.B. Wasser, Heilmittel, Pflanzen, Licht, Dunkelheit, Liebe, etc.), indem du sie aus deiner Umgebung greifst und mit einer Handbewegung ins Papier hineinschiebst. Falls du diese Technik nutzt und doch visualisieren kannst, kannst du dir dies auch einfach nur vorstellen.
5. Deine Situation hat sich nun sicherlich verändert. Zeichne ein weiteres Bild, um zu schauen, was passiert ist.
6. Diesen Prozess wiederholst du so oft, wie es nötig ist, damit deine Zeichnung entspannt und ruhig ist. Alle Menschen sollen am richtigen Ort und du solltest mittig im Bild platziert sein. Alle unnötigen Gegenstände und Orte sind nicht mehr zu sehen.

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Wie du Blockaden und Themen gezielt auflöst.

[Mehr erfahren ](https://www.orakelderneuzeit.de/die-blockadenlosung/) 

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Lerne mehr über das intuitive Zeichnen.

[Mehr erfahren ](https://www.orakelderneuzeit.de/intuitives-zeichnen-frequenzbilder/) 

### Visualisierung als Verstärkung der Wunschrealität

Das ist wohl eher das Visualisieren, welches die meisten kennen. Wenn du dir deine Wunschrealität vorstellst, verstärkst du deine Manifestation ungemein. Dabei geht es aber nicht so sehr um das Bild, sondern um die dazugehörigen Emotionen. Du hilfst deinem System also, deine Wunschrealität JETZT zu erleben und kannst klar für dich feststellen, wie deine Realität am besten aussehen sollte.

Nutze die Visualisierung somit auch gerne als Zusatz bei deinen Ritualen und zum Rezitieren von Spells. So potenzierst du sie und verbindest dich durch das Bild samt Emotion mit deiner Manifestation.

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Lerne mit Ritualen und Spellwork zu manifestieren.

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1:1 Arbeit 

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