Der kinesiologische Muskeltest

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Der kinesiologische Muskeltest

Das perfekte Antwort-Tool

Die Intelligenz deines Körpers

Dein Körper zeigt dir auf eigene Art und Weise, ob etwas gut für dich ist oder nicht. Wenn du den Unterschied wahrnehmen kannst (was geübt werden kann), dann wirst du dein Körpergefühl als Antworten-Tool für dich nutzen können.

Normalerweise ist es so, dass der Körper sich bei einem JA offen und frei anfühlt und gerne expandieren möchte. Es besteht also eine “darauf-zu-Bewegung” und eine Einladung. Man fühlt sich wohl oder ist sogar euphorisch.

Bei einem NEIN macht der Körper eher zu und fühlt sich steif und verkrampft an. Es besteht eine Abwehrhaltung und ein Fluchtgefühl oder ein Verstecken. Unzufriedenheit wird deutlich.

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Probier es mal aus! Sag „Ja!” und beobachte, wie dein Körper reagiert und sich anfühlt. Sag dann „Nein!” und schau, wie dein Körper sich jetzt verhält. Vergleiche beide Zustände und erkenne die Unterschiede.

Dies ist auf unser Nervensystem und unsere Muskeln zurückzuführen, die sich ohne unser bewusstes Wissen regulieren. Das Unterbewusstsein hat Zugriff auf alle möglichen Informationen, die unser Gehirn für uns filtert. Wir können somit nicht so einfach ”überhitzen” und weiter funktionieren. Wenn wir etwas bewusst nicht wissen, heißt dies nicht, dass wir die Information nicht trotzdem abrufen können.

Um Informationen gezielt abzurufen, können verschiedene Muskeltests verwendet werden. So kannst du einfache Ja/Nein-Fragen stellen und gezielt deine Antworten erhalten. Immerhin verraten deine Muskeln, was dein Unterbewusstsein schon lange wusste.

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Hier findest du eine Übersicht der wichtigsten Antwort-Tools und warum du sie nutzen solltest (Die Falle des Nicht-Wissens)

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Der Armlängentest

Es gibt verschiedene Muskeltests, die je nach Vorlieben genutzt werden können. Ich zeige dir hier den Armlängentest, da dieser perfekt für Anfänger ist und super Ergebnisse liefert.

Alles, was du zum Erlernen brauchst, sind deine Arme samt Hände und eine Umgebung, wo du dich frei bewegen und auf dich konzentrieren kannst.

Beim Armlängentest solltest du aufstehen und dich gerade hinstellen. Lass deine Arme locker an den Seiten hängen. Sage „ja” und führe deine Hände ohne Aufwand vor dich, sodass sie sich berühren. Achte dabei auf deine Daumen. Wie stehen sie zueinander? Befinden sie sich auf der selben Höhe oder sind sie versetzt? Lass deine Arme wieder hängen und wiederhole das Ganze. Dieses Mal sagst du aber „nein” und schaust wieder, wie deine Daumen zueinander stehen.

Bei einem ”ja” sollten deine Daumen auf der selben Höhe sein. Deine Muskeln waren entspannt. Wenn sie auch nur etwas versetzt sind oder ein klarer Unterschied besteht, haben sich deine Muskeln angespannt. Du erhältst ein „nein”.

Bitte beachte:

  • Der Test wird nicht funktionieren, wenn du deine Arme forcierst und sie an einen bestimmten Ort zusammenführen willst.
  • Es braucht etwas Übung um für sich herauszufinden, wie der beste Bewegungsablauf ist.
  • Überprüfe nach ”ja” und „nein” gerne deine Grunddaten und schau, ob du richtige Antworten erhältst.
  • Es gibt noch weitere wichtige Dinge beim Armlängentest zu beachten. Er ist nicht ganz so simpel, wie er zuerst erscheint.

Regulationsunfähigkeit

Was ist, wenn du bei deinem ersten Testen andere Ergebnisse erhalten hast? Bei einem „ja” ein „nein”? Bei einem „nein” ein „ja”? Zwei mal „ja”? Zwei mal „nein”?

Alles ganz normal, doch wollen wir diese Ergebnisse so nicht stehenlassen. Sie bedeuten nämlich, dass du regulationsunfähig bist und somit nicht testen kannst. Deine Ergebnisse sind verfälscht, da dein Körper keine richtigen Signale senden kann.

So ein Zustand ist oft durch unglaublich viel Stress für den Körper gekennzeichnet. Man sieht diese Reaktion meist bei Menschen, die sehr viel Trauma erfahren haben oder sich vor kurzem in einer aufreibenden Situation befanden. Der Körper kann im Kampf- und Fluchtmodus sein, oder sogar komplett erstarrt sein. In diesem Zustand ist eine genaue Weitergabe von Signalen unwichtig. Das Überleben zählt.

Wichtig ist nun, sich aus diesem Zustand herauszubegeben. Du kannst dafür Energiearbeit nutzen und dein System wieder in den Fluss bringen. Stelle dir z.B. vor, wie genau die Energien in deinen Körper fließen, die du zur Regulation benötigst. Dabei kannst du dir auch Wasser, Licht, bestimmte Gegenstände, Orte etc. visualisieren.

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Blockaden gezielt lösen

Überprüfe dann, ob du wieder regulationsfähig bist mit dem erneuten Testen von „ja” und „nein”.

Objektivität ist entscheidend

Der Test wird ebenfalls nicht funktionieren können, wenn du ihn aus deiner persönlichen Perspektive verwendest. Es ist absolut essenziell, dass du lernst objektiv zu sein.

Objektivität können wir nur erreichen, wenn wir unsere eigene Perspektive verlassen und das Universum, Gott, die Quelle, Liebe, etc. durch uns wirkt. Wir machen also Platz für die übergeordnete Wahrheit und erhalten so klare Antworten.

Was passiert also, wenn du weiterhin aus der Subjektivität testest? Du erhältst nur Antworten, die du hervorsehen kannst und manipulierst. Wenn du z.B. Nahrungsmittel für dich austestest und wissen willst, ob Bananen gut für dich sind, könnte dir ein „nein” als „ja” angezeigt werden. Du liebst nämlich Bananen und willst nicht auf sie verzichten müssen. Somit ist es dir besonders wichtig, dass die Bananen den Test bestehen. Wenn du aber objektiv schaust und das Universum durch dich wirken lässt, dann gibt es keine Vorlieben. Dir wird konkret mitgeteilt, ob Bananen gut für dich sind. Punkt.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Objektivität zu üben. Mit dem Armlängentest kannst du sie sogar ganz einfach überprüfen. Frage einfach, ob „Es sieht.” und schau, ob du ein „ja” bekommst. Die Gegenfrage wäre „Ich sehe.”. Hier solltest du ein „nein” erhalten. Wenn du umgekehrte Ergebnisse erhältst, darfst du deinen Zustand noch von Subjektivität zur Objektivität wechseln.

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Lerne den objektiven Zustand herbeizurufen und beizubehalten. Dieser ist absolute Grundlage für deine Transformation oder die Unterstützung anderer.

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Ablauf beim Testen

Beachte diese Schritte, wenn du mit dem Armlängentest arbeiten möchtest.

  1. Ich befinde mich an einem Ort, an welchem ich entspannt und fokussiert testen kann.
  2. Ich überprüfe meine Regulationsfähigkeit mit „ja” und „nein”.
  3. Wenn ich nicht regulationsfähig bin, bringe ich mich wieder in den Fluss und teste erneut.
  4. Ich überprüfe, ob ich objektiv bin mit „Es sieht.” oder „Ich sehe.”.
  5. Wenn ich nicht objektiv bin, wechsle ich meine Perspektive und teste erneut.
  6. Ich stelle klare ja/nein-Fragen zu dem Thema, welches ich erkunden möchte.
  7. Ich übe den Ablauf, bis ich entspannt im Sitzen und im Supermarkt testen kann.

1:1 Arbeit

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